Donnerstag, 31 Oktober 2019

08:00
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17:00
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Campussaal
Campussaal
Türöffnung & Beginn der Ausstellung
08:00 - 09:00
Türöffnung & Beginn der Ausstellung
08:00 - 09:00
08:00 - 09:00

Türöffnung & Beginn der Ausstellung

Begrüssung & Eröffnung
09:00 - 09:15
Begrüssung & Eröffnung
09:00 - 09:15

Begrüssung & Eröffnung

Der "unzeitige" Tod
09:15 - 10:00
<b>Eine Historerikerin erinnert Sprechweisen und die damit verbundenen somatischen Erfahrungen von Geburt und Tod</b><br />
Der "unzeitige" Tod
09:15 - 10:00
<b>Eine Historerikerin erinnert Sprechweisen und die damit verbundenen somatischen Erfahrungen von Geburt und Tod</b><br />
09:15 - 10:00

Eine Historerikerin erinnert Sprechweisen und die damit verbundenen somatischen Erfahrungen von Geburt und Tod

Referentin:
Prof. Barbara Duden
Historikerin, emeritierte Professorin an der Universität Hannover


09:45 - 10:00
Fragen & Diskussion

Ein Plädoyer für eine prä- und perinatale Palliativmedizin
10:00 - 10:45
Ein Plädoyer für eine prä- und perinatale Palliativmedizin
10:00 - 10:45
10:00 - 10:45

Referent:
Georg Rellensmann
Facharzt für Kinderheilkunde mit Schwerpunkten Neonatologie, Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin, Master of Applied Ethics, Oberarzt Universitätskinderklinik Münster


Von den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft bis zur Geburt wächst die Beziehung der Schwangeren zu ihrem werdenden Kind. Von pränataler Diagnostik erhoffen sich Schwangere und ihre Familien Bestätigung und Beruhigung. Wird eine schwerwiegende Abweichung von der normalen Entwicklung festgestellt, stehen Schwangere und ihr Behandlungsteam vor großen Herausforderungen: Was ist die Prognose des Kindes? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wie gehen wir mit prognostischer Unsicherheit um? Ist ein Schwangerschaftsabbruch oder eine postnatale palliative Sterbebegleitung eine Option und was sollte dabei bedacht werden? Wie können wir so darüber sprechen, dass wohlüberlegte, tragfähige Entscheidungen gelingen? Was, wenn es zwischen den Eltern und dem Behandlungsteam oder innerhalbdes Behandlungsteams verschiedene Auffassungen darüber gibt, welcher Weg angemessen ist? Der Vortrag spürt diesen Fragen nach und berührt dabei Themen aus den Bereichen der Medizin, Ethik und Psychologie.

10:30 - 10:45
Fragen & Diskussion

Pause
10:45 - 11:15
Pause
10:45 - 11:15

Erfahrungen und Erinnerungen einer betroffenen Mutter
11:15 - 11:30
Was hat uns geholfen, weiterzuleben?
Erfahrungen und Erinnerungen einer betroffenen Mutter
11:15 - 11:30

Was hat uns geholfen, weiterzuleben?

Referentin:
Franziska Pfister
Betroffene Mutter (n. n.)

Die Eltern durch die Krise begleiten
11:30 - 12:15
Was ermutigt Fachleute, dabei zu bleiben?
Die Eltern durch die Krise begleiten
11:30 - 12:15
Was ermutigt Fachleute, dabei zu bleiben?
11:30 - 12:15

Was ermutigt Fachleute, dabei zu bleiben?

Referentin:
Franziska Maurer
Hebamme MSc & Dozentin, Bern


Der frühe Tod eines Kindes erschüttert die betroffenen Eltern zutiefst. Auch die involvierten Fachleute sind gefordert, angesichts dieser Ohnmachtssituation handlungs- und begleitfähig zu bleiben.
Was befähigt eine Mutter, ihr totes Kind zu gebären? Wie findet der werdende Vater seinen Platz? Woran orientieren sich die Fachleute, die Geburtshilfe leisten und die Familie in der frühen Elternschaft begleiten? Wir richten den Blick auf das salutophysische Geschehen. Also darauf, was der Frau in und mit ihrem Körper und in ihrem ganzen Sein zur Verfügung steht, diese Herausforderung zu meistern. Und welche Bedeutung dabei dem gekonnten Abwarten und dem Befolgen des physiologischen Kontinuums Elternschaft zukommt.
Schließlich stellt sich die Frage, wie diese an Gesundheit orientierte Begleitung im Kontext der vorgreifenden Interventionen des medizinischen Modells praktiziert werden kann. Und was uns Fachpersonen zur Verfügung steht, um den Eltern in dieser zutiefst intimen Erfahrung begegnen zu können.

12:00 - 12:15
Fragen & Diskussion

Mittagspause
12:15 - 13:30
Mittagspause
12:15 - 13:30

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

Podiumsdiskussion in Plenum und Abschluss
16:45 - 17:30
Podiumsdiskussion in Plenum und Abschluss
16:45 - 17:30
16:45 - 17:30

Podiumsdiskussion in Plenum und Abschluss

Campussaal
Campussaal
VWS 1/ 1. Teil
13:30 - 14:45
Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust: Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen
VWS 1/ 1. Teil
13:30 - 14:45
Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust: Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen
13:30 - 14:45

Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust:
Vorstellung, Austausch & Schwierigkeiten verschiedener Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen

Moderation:
Anna Margareta Neff Seitz
Leiterin kindsverlust.ch, Hebamme und Trauerfachfrau


In diesem Workshop stellen verschiedene Spitäler und Akteur/innen in der Nachsorge ihre Betreuungsmodelle in Verlustsituationen vor.

Was sind die «best practices» in den Schweizer Spitälern und geburtshilflichen Institutionen, wenn es um die Betreuung bei früher Fehlgeburt, bei perinatalem Kindstod und bei Schwangerschaftsabbruch geht? Was hat sich bewährt? Wo liegen die Schwierigkeiten? Wo gibt es Verbesserungspotential?

Im gegenseitigen Austausch suchen wir nach gangbaren Wegen, eine betroffene Familie bestmöglichst zu begleiten. In den Institutionen und nach Spitalaustritt.

Dieser Vertiefungsworkshop richtet sich an:

- Entscheidungsträger/innen in Spitälern
- Fachpersonen in Spitälern und Institutionen, die
o Zuständig sind für den Bereich des frühen Kindsverlustes
o An einem Konzept in Verlustsituationen arbeiten
o In ihrer Institution Veränderungen anstossen möchten
- Fachpersonen, welche die Nachsorge / ambulante Wochenbettbetreuung in Verlustsituationen in ihrer Region organisieren / verbessern möchten

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

VWS 1/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust: Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen
VWS 1/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust: Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen
15:15 - 16:30

Kompetente Betreuung und Nachsorge bei Kindsverlust:
Vorstellung, Austausch & Schwierigkeiten verschiedener Betreuungskonzepte in Schweizer Spitälern und Regionen

Moderation:
Anna Margareta Neff Seitz
Leiterin kindsverlust.ch, Hebamme und Trauerfachfrau


In diesem Workshop stellen verschiedene Spitäler und Akteur/innen in der Nachsorge ihre Betreuungsmodelle in Verlustsituationen vor.

Was sind die «best practices» in den Schweizer Spitälern und geburtshilflichen Institutionen, wenn es um die Betreuung bei früher Fehlgeburt, bei perinatalem Kindstod und bei Schwangerschaftsabbruch geht? Was hat sich bewährt? Wo liegen die Schwierigkeiten? Wo gibt es Verbesserungspotential?

Im gegenseitigen Austausch suchen wir nach gangbaren Wegen, eine betroffene Familie bestmöglichst zu begleiten. In den Institutionen und nach Spitalaustritt.

Dieser Vertiefungsworkshop richtet sich an:

- Entscheidungsträger/innen in Spitälern
- Fachpersonen in Spitälern und Institutionen, die
o Zuständig sind für den Bereich des frühen Kindsverlustes
o An einem Konzept in Verlustsituationen arbeiten
o In ihrer Institution Veränderungen anstossen möchten
- Fachpersonen, welche die Nachsorge / ambulante Wochenbettbetreuung in Verlustsituationen in ihrer Region organisieren / verbessern möchten

6, 6.1A55
6, 6.1A55
VWS 2/ 1. Teil
13:30 - 14:45
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
VWS 2/ 1. Teil
13:30 - 14:45
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
13:30 - 14:45

Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch:
Als Fachperson zwischen Ethik, Schuldgefühlen und persönlicher Betroffenheit

Leitung:
Prof. Barbara Duden
Historikerin, emeritierte Professorin an der Universität Hannover

Franziska Maurer
Hebamme MSc & Dozentin, Bern


In diesem Workshop schauen wir von folgendem Standpunkt auf die komplexe Thematik: die Entwicklung der vorgeburtlichen Untersuchungen und insbesondere die Verschiebung der Absicht dieser Untersuchungen haben uns alle in die Enge geführt.
Das aktuelle Vorgehen bringt alle Beteiligten in große Not, die weder zum Sein ist noch ins Handeln leitet. Die zunehmende Mitsprache oder Einrede von „Ethik“ der Thematik führt eher noch mehr in die Trennung, wo doch Fragen nach Lebensverbundenheit dringend geboten wären. Dazu brauchen wir unter anderem auch eine Umgangssprache, die benennt, was wir tun.
Wir nehmen uns Zeit, die Umstände zu betrachten, unter denen vorgeburtliche Untersuchungen durchgeführt werden. Wir schauen gemeinsam darauf, was mit Eltern und Fachleuten geschieht, wenn in der Geburtshilfe das ehemals Selbstverständliche nicht mehr gilt. Anders gesagt: wenn Eingriffe und Entscheidungen an Stelle von In Erwartung-sein das Elternwerden und die Geburtshilfe prägen.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

VWS 2/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
VWS 2/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
15:15 - 16:30

Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch:
als Fachperson zwischen Ethik, Schuldgefühlen und persönlicher Betroffenheit

Leitung:
Prof. Barbara Duden
Historikerin, emeritierte Professorin an der Universität Hannover

Franziska Maurer
Hebamme MSc & Dozentin, Bern


In diesem Workshop schauen wir von folgendem Standpunkt auf die komplexe Thematik: die Entwicklung der vorgeburtlichen Untersuchungen und insbesondere die Verschiebung der Absicht dieser Untersuchungen haben uns alle in die Enge geführt.
Das aktuelle Vorgehen bringt alle Beteiligten in große Not, die weder zum Sein ist noch ins Handeln leitet. Die zunehmende Mitsprache oder Einrede von „Ethik“ der Thematik führt eher noch mehr in die Trennung, wo doch Fragen nach Lebensverbundenheit dringend geboten wären. Dazu brauchen wir unter anderem auch eine Umgangssprache, die benennt, was wir tun.
Wir nehmen uns Zeit, die Umstände zu betrachten, unter denen vorgeburtliche Untersuchungen durchgeführt werden. Wir schauen gemeinsam darauf, was mit Eltern und Fachleuten geschieht, wenn in der Geburtshilfe das ehemals Selbstverständliche nicht mehr gilt. Anders gesagt: wenn Eingriffe und Entscheidungen an Stelle von In Erwartung-sein das Elternwerden und die Geburtshilfe prägen.

VWS 2/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
VWS 2/ 2. Teil
15:15 - 16:30
Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch
15:15 - 16:30

Die grosse Not beim späten Schwangerschaftsabbruch:
als Fachperson zwischen Ethik, Schuldgefühlen und persönlicher Betroffenheit

Leitung:
Prof. Barbara Duden
Historikerin, emeritierte Professorin an der Universität Hannover

Franziska Maurer
Hebamme MSc & Dozentin, Bern


In diesem Workshop schauen wir von folgendem Standpunkt auf die komplexe Thematik: die Entwicklung der vorgeburtlichen Untersuchungen und insbesondere die Verschiebung der Absicht dieser Untersuchungen haben uns alle in die Enge geführt.
Das aktuelle Vorgehen bringt alle Beteiligten in große Not, die weder zum Sein ist noch ins Handeln leitet. Die zunehmende Mitsprache oder Einrede von „Ethik“ der Thematik führt eher noch mehr in die Trennung, wo doch Fragen nach Lebensverbundenheit dringend geboten wären. Dazu brauchen wir unter anderem auch eine Umgangssprache, die benennt, was wir tun.
Wir nehmen uns Zeit, die Umstände zu betrachten, unter denen vorgeburtliche Untersuchungen durchgeführt werden. Wir schauen gemeinsam darauf, was mit Eltern und Fachleuten geschieht, wenn in der Geburtshilfe das ehemals Selbstverständliche nicht mehr gilt. Anders gesagt: wenn Eingriffe und Entscheidungen an Stelle von In Erwartung-sein das Elternwerden und die Geburtshilfe prägen.

A 6.0D09
A 6.0D09
IWS 1
13:30 - 14:45
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
IWS 1
13:30 - 14:45
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
13:30 - 14:45

Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen:
Ressourcen stärken – die der Eltern und die eigenen

Leitung:
Dr. med. Mirjam Tanner
Psychiaterin und Psychotherapeutin in eigener Praxis, Autorin Uster
www. mitfuehlen.ch


Dr. med. Urs Zimmermann
Chefarzt für Neonatologie und Kinder und Jugendmedizin, Spital Bülach


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Konzept des Mitgefühls als aktive Haltung kennen, welche es erlaubt, sich dem Schmerz der trauernden Eltern zu öffnen und sich als stärkende Hilfe anzubieten.

Anhand eines Emotionsregulierungsmodells, welches in der CFT (Compassion Focused Therapy), einem modernen Psychotherapieansatz, entwickelt wurde und sich bestens bewährt hat, werden schwierige Situationen erkundet und Möglichkeiten erprobt, sich dem Schmerz und der Verzweiflung der Eltern zu stellen, ohne Gefahr zu laufen, selbst damit zu verschmelzen.

In diesem aktiven Kurz-Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man auch schmerzhaftesten Situationen mit einer offenen Haltung begegnen und ein wahrhaft hilfreiches Engagement entwickeln kann. Dies hilft den Teilnehmenden in der Arbeit mit trauernden Eltern genauso wie den betroffenen Eltern in ihrem Verlustschmerz.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 1
15:15 - 16:30
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
IWS 1
15:15 - 16:30
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
15:15 - 16:30

Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen:
Ressourcen stärken – die der Eltern und die eigenen

Leitung:
Dr. med. Mirjam Tanner
Psychiaterin und Psychotherapeutin in eigener Praxis, Autorin Uster
www. mitfuehlen.ch


Dr. med. Urs Zimmermann
Chefarzt für Neonatologie und Kinder und Jugendmedizin, Spital Bülach


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Konzept des Mitgefühls als aktive Haltung kennen, welche es erlaubt, sich dem Schmerz der trauernden Eltern zu öffnen und sich als stärkende Hilfe anzubieten.

Anhand eines Emotionsregulierungsmodells, welches in der CFT (Compassion Focused Therapy), einem modernen Psychotherapieansatz, entwickelt wurde und sich bestens bewährt hat, werden schwierige Situationen erkundet und Möglichkeiten erprobt, sich dem Schmerz und der Verzweiflung der Eltern zu stellen, ohne Gefahr zu laufen, selbst damit zu verschmelzen.

In diesem aktiven Kurz-Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man auch schmerzhaftesten Situationen mit einer offenen Haltung begegnen und ein wahrhaft hilfreiches Engagement entwickeln kann. Dies hilft den Teilnehmenden in der Arbeit mit trauernden Eltern genauso wie den betroffenen Eltern in ihrem Verlustschmerz.

IWS 1
15:15 - 16:30
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
IWS 1
15:15 - 16:30
Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen
15:15 - 16:30

Dem Schmerz mit Mitgefühl begegnen:
Ressourcen stärken – die der Eltern und die eigenen

Leitung:
Dr. med. Mirjam Tanner
Psychiaterin und Psychotherapeutin in eigener Praxis, Autorin Uster
www. mitfuehlen.ch


Dr. med. Urs Zimmermann
Chefarzt für Neonatologie und Kinder und Jugendmedizin, Spital Bülach


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Konzept des Mitgefühls als aktive Haltung kennen, welche es erlaubt, sich dem Schmerz der trauernden Eltern zu öffnen und sich als stärkende Hilfe anzubieten.

Anhand eines Emotionsregulierungsmodells, welches in der CFT (Compassion Focused Therapy), einem modernen Psychotherapieansatz, entwickelt wurde und sich bestens bewährt hat, werden schwierige Situationen erkundet und Möglichkeiten erprobt, sich dem Schmerz und der Verzweiflung der Eltern zu stellen, ohne Gefahr zu laufen, selbst damit zu verschmelzen.

In diesem aktiven Kurz-Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man auch schmerzhaftesten Situationen mit einer offenen Haltung begegnen und ein wahrhaft hilfreiches Engagement entwickeln kann. Dies hilft den Teilnehmenden in der Arbeit mit trauernden Eltern genauso wie den betroffenen Eltern in ihrem Verlustschmerz.

6, 6.1A53
6, 6.1A53
IWS 2
13:30 - 14:45
Der Körper als Anker
IWS 2
13:30 - 14:45
Der Körper als Anker
13:30 - 14:45

Der Körper als Anker:
Das Geschehen im Körper der Frau - Formen der professionellen Begleitung

Leitung:
Marie-Christine Gassmann
Hebamme, Dozentin und betroffene Mutter


Bei der Begleitung einer verwaisten Mutter ist die Beachtung der Körperrealität aus verschiedenen Gründen wesentlich. Die Frau war schwanger und bleibt zurück mit dem Körper einer Mutter, jedoch ohne lebendes Kind. Erst mal geht es um ihre Gesundheit und ihre körperliche Integrität, dann aber auch um die Orientierung in der neuen Situation, um das Kohärenzgefühl. Die Anerkennung des Körpergeschehens gibt der verwaisten Mutter einen konkreten Ausgangspunkt in der Gegenwart, lädt sie ein zur Selbstsorge und gleichzeitig auf den Weg zur Realisierung und Akzeptanz des unter Umständen überwältigenden Geschehens.
Weiter ist die Verbindung mit der Selbstwahrnehmung über den Körper für alle Beteiligten, auch für die Fachperson selber, eine wesentliche Ressource. Hier findet sich ein Zugang zur eigenen Lebendigkeit, der Präsenz in der Gegenwart und dem intuitiven Wissen. Bei der professionellen Begleitung in Verlustsituationen, aber auch bei den Entscheidungen und Schritten, die die betroffenen Eltern leisten müssen, darf diese Ebene nicht vernachlässigt werden.
In diesem Workshop richten wir die Aufmerksamkeit auf das Körpererleben und auf die somato- psychischen Wechselwirkungen und besprechen konkrete Implikationen für die Praxis.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 2
15:15 - 16:30
Der Körper als Anker
IWS 2
15:15 - 16:30
Der Körper als Anker
15:15 - 16:30

Der Körper als Anker:
Das Geschehen im Körper der Frau - Formen der professionellen Begleitung

Leitung:
Marie-Christine Gassmann
Hebamme, Dozentin und betroffene Mutter


Bei der Begleitung einer verwaisten Mutter ist die Beachtung der Körperrealität aus verschiedenen Gründen wesentlich. Die Frau war schwanger und bleibt zurück mit dem Körper einer Mutter, jedoch ohne lebendes Kind. Erst mal geht es um ihre Gesundheit und ihre körperliche Integrität, dann aber auch um die Orientierung in der neuen Situation, um das Kohärenzgefühl. Die Anerkennung des Körpergeschehens gibt der verwaisten Mutter einen konkreten Ausgangspunkt in der Gegenwart, lädt sie ein zur Selbstsorge und gleichzeitig auf den Weg zur Realisierung und Akzeptanz des unter Umständen überwältigenden Geschehens.
Weiter ist die Verbindung mit der Selbstwahrnehmung über den Körper für alle Beteiligten, auch für die Fachperson selber, eine wesentliche Ressource. Hier findet sich ein Zugang zur eigenen Lebendigkeit, der Präsenz in der Gegenwart und dem intuitiven Wissen. Bei der professionellen Begleitung in Verlustsituationen, aber auch bei den Entscheidungen und Schritten, die die betroffenen Eltern leisten müssen, darf diese Ebene nicht vernachlässigt werden.
In diesem Workshop richten wir die Aufmerksamkeit auf das Körpererleben und auf die somato- psychischen Wechselwirkungen und besprechen konkrete Implikationen für die Praxis.

A 6.-1D09
A 6.-1D09
IWS 3
13:30 - 14:45
Psychologische Begleitung trauernder Eltern
IWS 3
13:30 - 14:45
Psychologische Begleitung trauernder Eltern
13:30 - 14:45

Psychologische Begleitung trauernder Eltern:
Was hilft im grossen Schmerz?

Leitung:
lic. phil. Swantje Brüschweiler- Burger
Eidg. anerk. Psychotherapeutin
Transaktionsanalytikerin CTA-P


Dieser Workshop soll die Teilnehmenden sensibilisieren für die speziellen Trauerbedürfnisse früh verwaister Eltern und die Möglichkeiten, sie in ihrem Prozess hilfreich zu begleiten.

In diesem Workshop legen wir den Fokus darauf, was trauernde Eltern aus psychologischer Sicht beschäftigt. Wie können Eltern die Balance finden zwischen Trauern und Akzeptieren, dass ihr Kind nicht mit ihnen lebt, und gleichzeitig in Beziehung bleiben mit ihrem Kind? Und wie können sie diese neue, innere Beziehung gestalten? Was müssen wir Fachpersonen über diese Prozesse wissen und wie können wir die Eltern in Beratung und Therapie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Trauer- und Beziehungsweg zu finden?

Ein fachliches Input-Referat zur Trauerbewältigung und zum Trauermodell beim frühen Verlust eines Kindes zeigt Herausforderungen und Aufgaben für die trauernden Eltern einerseits sowie für die begleitenden Fachpersonen andererseits auf. Dem Fachinput folgt eine Diskussion und die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 3
15:15 - 16:30
Psychologische Begleitung trauernder Eltern
IWS 3
15:15 - 16:30
Psychologische Begleitung trauernder Eltern
15:15 - 16:30

Psychologische Begleitung trauernder Eltern:
Was hilft im grossen Schmerz?

Leitung:
lic. phil. Swantje Brüschweiler- Burger
Eidg. anerk. Psychotherapeutin
Transaktionsanalytikerin CTA-P


Dieser Workshop soll die Teilnehmenden sensibilisieren für die speziellen Trauerbedürfnisse früh verwaister Eltern und die Möglichkeiten, sie in ihrem Prozess hilfreich zu begleiten.

In diesem Workshop legen wir den Fokus darauf, was trauernde Eltern aus psychologischer Sicht beschäftigt. Wie können Eltern die Balance finden zwischen Trauern und Akzeptieren, dass ihr Kind nicht mit ihnen lebt, und gleichzeitig in Beziehung bleiben mit ihrem Kind? Und wie können sie diese neue, innere Beziehung gestalten? Was müssen wir Fachpersonen über diese Prozesse wissen und wie können wir die Eltern in Beratung und Therapie dabei unterstützen, ihren ganz eigenen Trauer- und Beziehungsweg zu finden?

Ein fachliches Input-Referat zur Trauerbewältigung und zum Trauermodell beim frühen Verlust eines Kindes zeigt Herausforderungen und Aufgaben für die trauernden Eltern einerseits sowie für die begleitenden Fachpersonen andererseits auf. Dem Fachinput folgt eine Diskussion und die Möglichkeit zum Austausch in der Gruppe.

6, 6.1A51
6, 6.1A51
IWS 4
13:30 - 14:45
Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie
IWS 4
13:30 - 14:45
Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie
13:30 - 14:45

Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie

Leitung:
Dr. med. Georg Rellensmann
Facharzt für Kinderheilkunde mit Schwerpunkten Neonatologie, Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin, Master of Applied Ethics, Oberarzt Kinderpalliativzentrum und Deutsches Kinderschmerzzentrum Datteln


Simone Keller
Expertin Intensivpflege Pädiatrie, MAS Palliative Care, Abreilung für pädiatrische Intensivbehandlung, Inselspital Bern


In diesem Workshop sollen die Beratung und Begleitung werdender Eltern vertieft werden. Sowohl im Kontext der Pränatalmedizin, als auch im Falle der postnatalen palliativen Therapie eines schwerkranken Neugeborenen mit nur kurzer Lebensspanne. Welche organisatorischen Rahmenbedingungen sind hilfreich? Wie sprechen wir miteinander? Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden? Wie kann es gelingen, wenn Eltern ihr Kind zugleich kennenlernen und verabschieden müssen?
Der Workshop wendet sich an Fachpersonen aller Berufsgruppen, die betroffene Paare begleiten.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 4
15:15 - 16:30
Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie
IWS 4
15:15 - 16:30
Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie
15:15 - 16:30

Pränatale Beratung und postnatale Palliativtherapie

Leitung:
Dr. med. Georg Rellensmann
Facharzt für Kinderheilkunde mit Schwerpunkten Neonatologie, Kinderkardiologie und pädiatrische Intensivmedizin, Master of Applied Ethics, Oberarzt Kinderpalliativzentrum und Deutsches Kinderschmerzzentrum Datteln


Simone Keller
Expertin Intensivpflege Pädiatrie, MAS Palliative Care, Abreilung für pädiatrische Intensivbehandlung, Inselspital Bern


In diesem Workshop sollen die Beratung und Begleitung werdender Eltern vertieft werden. Sowohl im Kontext der Pränatalmedizin, als auch im Falle der postnatalen palliativen Therapie eines schwerkranken Neugeborenen mit nur kurzer Lebensspanne. Welche organisatorischen Rahmenbedingungen sind hilfreich? Wie sprechen wir miteinander? Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden? Wie kann es gelingen, wenn Eltern ihr Kind zugleich kennenlernen und verabschieden müssen?
Der Workshop wendet sich an Fachpersonen aller Berufsgruppen, die betroffene Paare begleiten.

6, 6.1D53
6, 6.1D53
IWS 5
13:30 - 14:45
Wenn die kleine Schwester stirbt
IWS 5
13:30 - 14:45
Wenn die kleine Schwester stirbt
13:30 - 14:45

Wenn die kleine Schwester stirbt:
Trauer leben als Familie und Geschwisterkind

Leitung:
Christine Röthenmund
Familientrauerbegleiterin, Kindergärtnerin und Leiterin von Kinder-Trauergruppen.


Die zurückbleibenden Geschwister erleben nach dem Verlust der Schwester / des Bruders gleichzeitig, wie sich die Eltern verändern und oft nicht die Kraft haben, sich ihm angemessen zuzuwenden.

Kinder haben je nach Alter verschiedene Todesvorstellungen und Trauerreaktionen; sie brauchen entsprechende Begleitung durch erwachsene Bezugspersonen.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns unter anderem mit den Fragen: wie trauern Kinder? Was brauchen sie in ihrer Trauer? Wie können Kinder ihre vielfältigen Gefühle ausdrücken? Wie kann ich als Fachperson die Eltern und die Familie unterstützen? Welches ist meine Rolle und wo sind die Grenzen meiner Möglichkeiten?

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 5
15:15 - 16:30
Wenn die kleine Schwester stirbt
IWS 5
15:15 - 16:30
Wenn die kleine Schwester stirbt
15:15 - 16:30

Wenn die kleine Schwester stirbt:
Trauer leben als Familie und Geschwisterkind

Leitung:
Christine Röthenmund
Familientrauerbegleiterin, Kindergärtnerin und Leiterin von Kinder-Trauergruppen.


Die zurückbleibenden Geschwister erleben nach dem Verlust der Schwester / des Bruders gleichzeitig, wie sich die Eltern verändern und oft nicht die Kraft haben, sich ihm angemessen zuzuwenden.

Kinder haben je nach Alter verschiedene Todesvorstellungen und Trauerreaktionen; sie brauchen entsprechende Begleitung durch erwachsene Bezugspersonen.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns unter anderem mit den Fragen: wie trauern Kinder? Was brauchen sie in ihrer Trauer? Wie können Kinder ihre vielfältigen Gefühle ausdrücken? Wie kann ich als Fachperson die Eltern und die Familie unterstützen? Welches ist meine Rolle und wo sind die Grenzen meiner Möglichkeiten?

B 6.0D13
B 6.0D13
IWS 6
13:30 - 14:45
Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
IWS 6
13:30 - 14:45
Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
13:30 - 14:45

Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
Austausch mit einer betroffenen Mutter / einem betroffenen Vater

Leitung:
Felix Schmitz, Psychologe, Leiter begleitete Gesprächsgruppen nach Kindsverlust

Einem werdenden Elternpaar mitteilen, dass ihr ungeborenes Kind nicht mehr lebt oder vielleicht sterben wird. Einer Mutter ihr tot geborenes Kind in den Arm geben. Einen Vater begleiten, der um sein Kind trauert.

Die Begleitung verwaister Eltern stellt Fachpersonen vor immense Herausforderungen und grosse Unsicherheiten. Wie die richtigen Worte finden? Was hilft den Eltern, was empfinden sie als störend und hindernd? Wo werde ich als Fachperson gebraucht und wo muss ich mich zurücknehmen?

Eine betroffene Mutter und ein betroffener Vater erzählen, wie sie betreut wurden als ihr Kind starb, was ihnen geholfen hat und was sie sich anders gewünscht hätten.

Der Workshop soll den teilnehmenden Fachpersonen Raum und Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und Unsicherheiten im Umgang mit trauernden Eltern anzusprechen.

Pause
14:45 - 15:15
Pause
14:45 - 15:15

IWS 6
15:15 - 16:30
Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
IWS 6
15:15 - 16:30
Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
15:15 - 16:30

Was wünschen sich Eltern von Fachpersonen?
Austausch mit einer betroffenen Mutter / einem betroffenen Vater

Leitung:
Felix Schmitz, Psychologe, Leiter begleitete Gesprächsgruppen nach Kindsverlust

Einem werdenden Elternpaar mitteilen, dass ihr ungeborenes Kind nicht mehr lebt oder vielleicht sterben wird. Einer Mutter ihr tot geborenes Kind in den Arm geben. Einen Vater begleiten, der um sein Kind trauert.

Die Begleitung verwaister Eltern stellt Fachpersonen vor immense Herausforderungen und grosse Unsicherheiten. Wie die richtigen Worte finden? Was hilft den Eltern, was empfinden sie als störend und hindernd? Wo werde ich als Fachperson gebraucht und wo muss ich mich zurücknehmen?

Eine betroffene Mutter und ein betroffener Vater erzählen, wie sie betreut wurden als ihr Kind starb, was ihnen geholfen hat und was sie sich anders gewünscht hätten.

Der Workshop soll den teilnehmenden Fachpersonen Raum und Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und Unsicherheiten im Umgang mit trauernden Eltern anzusprechen.

Donnerstag, 31 Oktober 2019